Retreat ist der englische Begriff für Rückzug. Eine Ruhepause, fern von Alltag und Gewohnheit.

Es ist eine Zeit für Reflexion und Kontemplation, um innezuhalten und den Kurs zu überprüfen, um sich selber mal wieder zuzuhören und um das „Nichts Tun“ zu üben.

Wir leben in einem ständig wechselnden Zyklus von sog. „Be Phasen“ und „Do Phasen“. Leider vermittelt uns die Leistungsgesellschaft oft den Eindruck, dass die „Be Phasen“, also die „Seins Phasen“ weniger wert sind, als die „Do Phasen“, weil wir meinen, in diesen nichts zu schaffen.

Dabei haben wir in den „Be Phasen“ oft die besten Einsichten und Erkenntnisse und bringen neue Ideen hervor, auf die wir nicht gekommen wären, wenn wir unter Strom stünden.
Auch unsere Muskeln werden in der Aktivität trainiert und unter Spannung gebracht, in der Ruhe jedoch wachsen sie.

Retreats werden häufig mit einem Konzept von Meditation, Yoga und Spiritualität verbunden. Die Dauer reicht von einem verlängerten Wochenende bis zu einer Woche oder sogar mehreren Monaten. Natürlich gibt es auch längere Aufenthalte über einige Jahre, z.B. in einem Kloster.

Das zunehmende Bedürfnis und die hohe Nachfrage nach Auszeiten führen heutzutage zu einem sehr vielfältigen Angebot.

Der Tagesablauf ist weitgehend geregelt: Das (oft frühe) Aufstehen, das Essen, die Meditations- oder Yogapraxis und ggfs. auch Hausarbeit, je nachdem wo und mit wieviel Luxus ein Retreat durchgeführt wird. Ein klassisches Retreat kommt ohne Luxus aus, übt sich sogar ganz bewusst in einem sehr reduzierten Komfort. Gleichwohl bietet ein Retreat in einem luxuriöseren Ambiente im Wesentlichen eine andere, nicht unbedingt eine schlechtere Qualität.

Bei high balance ® Retreats wird je nach Länge der Auszeit, ein Programm aus Meditation, Atemtherapie, Coaching, Training und Yoga Nidra zusammengestellt.

Einen besonders hohen Nutzen erreichen wir auch dann, wenn wir in den Retreats schweigen, also die gewonnene Energie für uns behalten und nicht durch die Interaktion mit anderen Menschen wieder abgeben. Wirklich wichtig ist, sich möglichst konsequent an eine digitale Diät zu halten, also Handy, TV und das Lesen stark zu reduzieren, oder bestenfalls ganz weg zu lassen.

Wer dann noch das Essen weglässt, also jede Form von Nahrung und Input, tut sich meist einen besonders großen Gefallen.

Denn so geben wir unserem Körper, unserem Geist und unserer Seele die Zeit und die Ruhe, all das zu verdauen, was wir nicht mehr brauchen und was unser System belastet. Körperliche und mentale Schlacken können sich lösen, eine tiefe Reinigung wird möglich und wir schaffen Platz für frische, neue Erfahrungen.

Im modernen Yoga wird der Begriff Retreat oft als eine Art Erholungsurlaub verstanden. Auch hier geht es um den Rückzug vom Alltag, mit dem Ziel von Altem und Gewohntem loszulassen. Dies fällt mit der Konzentration auf die Yogapraxis oft leichter, als nur mit rein meditativen Übungen.

Auch im Unternehmenskontext erfreuen sich Retreats immer größerer Beliebtheit, z.B. Firmenurlaube, Strategie-Meetings, Workshops oder anderen Arbeitseinheiten.

Wie alle Formate setzen sich die high balance ® Retreats aus Elementen des Systemischen Management Trainings, Yoga, moderner Gehirnforschung, Tools aus Coaching, NLP, Meditation, Autogenem Training, Mindfulness und dem Atem Coaching zusammen. 

Der Anspruch von high balance ® ist, den Teilnehmern konkrete Hilfsmittel und Techniken an die Hand zu geben, die es ermöglichen, die erlernten Prinzipien schrittweise in den (Arbeits)-Alltag zu integrieren, um auch in turbulenten Zeiten ruhig, klar und kraftvoll zu bleiben.

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