Glück ist kein Zu-Fall
Glücklich sein kannst Du üben wie Gitarre spielen !
Warum eigentlich immer ich und warum ausgerechnet ich nicht? Ich würde so gerne, kann aber nicht und ich hätte so gerne, habe aber nicht!
Wie oft befassen wir uns mit dem, was wir gerne hätten, oder mit dem, was wir gerne los würden, mit Sachen, von denen wir zu viel haben und mit denen, von denen wir zu wenig haben?
Wer ständig überlegt, was er noch für sein Glück braucht, der darf sich nicht wundern, dass das, was bereits da ist völlig in den Hintergrund gerät. Wie soll es auch wertgeschätzt werden, wenn der Fokus ein anderer ist?
Es ist zudem eine Illusion, zu meinen, dass das Verlangen nach Dingen oder Situationen, die wir uns wünschen aufhört, sobald wir sie erreicht haben, oder besitzen. Wenn wir einen Drang erfüllt haben und wenn wir dann Befriedigung erfahren, so liegt das nicht an dem Objekt der Begierde, sondern daran, dass für einen – wenn auch nur kurzen Moment – die Gedanken mal nicht nach mehr verlangen, sondern Ruhe geben.
Wer das nicht erkennt, wird ewig Dingen und Ideen hinterherlaufen – der stetigen Hoffnung folgend, dass irgendwann Zufriedenheit einkehrt.
Hat „Glücklich sein“ also nichts damit zu tun, welche Umstände wir haben und was wir an schönen Besitztümern angehäuft haben?
So ist es. Längst hat die Glücksforschung herausgefunden, dass das Glück wenig mit den äußeren Umständen zu tun hat, v.a. aber auch durchaus wenig mit Besitz.
So ist es und das ist eine wirklich gute Nachricht! Denn damit ist es für alle von uns erreichbar. Vor allem für die, deren Grundbedürfnisse gestillt sind, v.a. für die, die keine wirklich existentiellen Sorgen haben – also für Menschen wie uns.
„Glücklich sein“ ist also Einstellungssache? Ja. Und Übung, es ist quasi eine Gewohnheit.
